Verstehen, wie börsenabhängige Strompreise funktionieren – und wann flexible Verbraucher davon profitieren können.
UNSER LEISTUNGSSPEKTRUM
Individuell geplant. Professionell umgesetzt.
Wir betrachten die technischen Anforderungen Ihres Projekts ganzheitlich und entwickeln eine passende Lösung.
Strompreise verändern sich mit dem Spotmarkt
Intelligentes Messsystem als Voraussetzung
E-Auto, Wärmepumpe und Speicher gezielt steuern
Preisrisiken und Vertragsbestandteile berücksichtigen
Tarif und Energiemanagement passend kombinieren
WISSENSWERTES
Dynamische Stromtarife: durchdacht umgesetzt.
Ein Energiemanagementsystem kann Stromerzeugung und Verbrauch erfassen und geeignete Komponenten bedarfsgerecht steuern. Welche Funktionen tatsächlich möglich sind, hängt von den eingesetzten Geräten und Schnittstellen ab.
Wir prüfen die Ausgangssituation und stimmen die Komponenten auf die technischen Anforderungen Ihres Projekts ab. Die konkrete Ausführung wird im Rahmen der Planung festgelegt.
Projektfotografie von e-biss oder thematisch passendes Beispielbild
IM DETAIL
Technik verstehen. Richtig entscheiden.
Ein dynamischer Stromtarif koppelt den Energiepreis an kurzfristige Börsenpreise. Wer flexible Verbraucher gezielt verschieben kann, kann günstige Zeitfenster nutzen – trägt aber auch das Risiko hoher Preise.
TECHNIK AUF EINEN BLICKVom Börsenpreis zur flexiblen Nutzung
PreiszeitfensterSpotmarktpreise schwanken
Smart MeterZeitgenauer Verbrauch wird erfasst
Flexible VerbraucherLaden oder Heizen zeitlich anpassen
Börsenpreis und Endkunden-Arbeitspreis sind nicht identisch.
INDIVIDUELLER TARIFSIMULATOR
Was kostet Strom zu Ihrer Wunschzeit?
Stellen Sie Verbraucher, Energiemenge, Ladeleistung, Startzeit und Vergleichspreis selbst ein. Der Rechner verteilt den Verbrauch realistisch auf mehrere Stunden, statt die gesamte Energie einer einzigen Stunde zuzuordnen.
Fiktive Beispielpreise · keine Live-Daten
Ladeleistung und Fahrzeuggrenzen beachten; reale Ladeverluste kommen hinzu. Die Simulation berücksichtigt eine konstante Bezugsleistung und maximal 24 aufeinanderfolgende Stunden.
Beispiel-Arbeitspreise (ct/kWh) · Balken anklicken, um die Startzeit zu ändernStart 12:00 Uhr · 3 Stunden
Startstunde Verbrauchszeitraum Übrige Stunden
Gewählter Zeitraum12:00 Uhr3 Stunden · 24 kWh
Dynamischer Beispielpreis4,27 €Summe aller tatsächlich genutzten Stunden
Günstigster möglicher Start im Beispiel: 12:00 Uhr
Für dieselbe Energiemenge und Leistung ergeben sich 4,27 €. Gegenüber Ihrer gewählten Startzeit entspricht das einem rechnerischen Unterschied von 0,00 €.
Rechenbeispiel, kein Angebot: Alle Stundenpreise sind frei erfundene Endkunden-Arbeitspreise. Auch der Festpreis ist nur ein Vergleichswert. Grundpreis, Messstellenbetrieb, steuerliche und vertragliche Besonderheiten, Netz- und Ladeverluste, Gerätebegrenzungen und Investitionskosten sind nicht separat berücksichtigt. Eine reale Wärmepumpe kann nicht beliebig verschoben werden; beim Batteriespeicher muss Netzladung technisch und vertraglich zulässig sein. Die tatsächlichen Kosten und die Eignung eines dynamischen Tarifs hängen von Tarif, Messsystem und Verbrauch ab.
Was ist ein dynamischer Stromtarif?
Der Energiepreis folgt den Schwankungen des Spotmarktes, häufig in Viertelstundenintervallen. Der gesamte Endkundenpreis besteht zusätzlich aus Netzentgelten, Steuern, Abgaben, Umlagen und möglichen Lieferantenaufschlägen. Der Börsenpreis allein ist daher nicht der Preis auf Ihrer Stromrechnung.
Wofür braucht man ihn?
Interessant ist der Tarif vor allem, wenn sich größere Verbräuche zeitlich verschieben lassen – etwa das Laden eines Elektroautos, ein geeignetes Wärmepumpensystem oder ein kompatibler Batteriespeicher. Ohne flexible Lasten kann das Preisrisiko überwiegen.
Smart Meter und Automatisierung
Für einen echten dynamischen Stromtarif ist ein intelligentes Messsystem erforderlich. Eine Steuerung kann geplante Preisfenster mit Ladezustand, PV-Erzeugung, Komfortgrenzen und Netzanschlussleistung abgleichen. Nicht jede Wallbox, Wärmepumpe oder Batterie unterstützt eine solche Ansteuerung.
Was sollte man vor Vertragsabschluss prüfen?
Grundpreis, Preisaufschläge, Messstellenkosten, Vertragslaufzeit und mögliche Hochpreisphasen müssen berücksichtigt werden. Negative Börsenpreise bedeuten nicht automatisch einen negativen Endkundenpreis. Zeitvariable Netzentgelte nach § 14a EnWG (Modul 3) sind eine separate Regelung und nicht mit dynamischen Lieferpreisen gleichzusetzen.